Was bringt ein Ernährungscheck?

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Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, habe ich mich in dieser Woche ausgiebigst einem online Ernährungscheck unterzogen. Heute möchte ich das System kurz vorstellen und berichten, was es mir gebracht gebracht hat.

Über mein Fitness-Studio bin ich auf eine Online-Plattform für Ernährungschecks aufmerksam geworden. Jetzt, nach den Feiertagen wollte ich die knapp 25 EUR aus lauter Neugier heraus mal in die Hand nehmen und bat mein Studio, mir einen Registrierungscode auszustellen. Schon am selben Abend (Montag) saß ich dann vor dem Rechner und füllte zunächst mein Profil aus: Größe, Gewicht, Taillenumfang und Körperfettanteil wurden abgefragt. Etwas gestutzt hatte ich dann, als ich meinen Grundumsatz eintragen musste, den kannte ich nicht, bis meine Lieblingskollegin mich auf diesen Grundumsatzrechner aufmerksam machte. Problem an der Stelle war: Wer diesen mit anderen Rechnern verglich, bekam genauso viel unterschiedliche Ergebnisse, wie es Rechner gab. Darum ließ ich einfach das Feld frei und gab dafür in einer Skala von 1 bis 10 nur an, wieviel ich mich im Alltag bewege. Das sieht dann so aus (eine Beschreibung zu den einzelnen Werten ist abrufbar):

Meiner Einstellung liegt zugrunde: Überwiegend sitzende Tätigkeit mit 5 Stunden Sport pro Woche. Klartext heißt das:

Alltagstätigkeit, die Bewegungseinheiten erfordert und zusätzlich regelmäßige, leichte sportliche Aktivität (max. 1-3 pro Woche 30-60 min.) oder Alltagstätigkeit mit viel Bewegung (z.B. Gärtner) und kaum sportlicher Aktivität

Lebensmitteleingabe

Somit war das Profilanlegen erledigt und ich hab anschließend ein, was ich mir den ganzen Tag so ins Gesicht schob: Von Morgens bis Mittags bis Abends. Auch die Getränke waren alle enthalten:

Etwas merkwürdig fand ich dabei, dass viele (Marken)Fertiggerichte aufgeführt werden und sowas wie ein stinknormaler Emmentaler oder ein Gouda einfach fehlt. Dafür aber ein “Altenburger Ziegenkäse” existiert. Muss man nicht verstehen, oder? Außerdem gab es einige Lebensmittel doppelt und andere waren schlecht benannt wie z.B. Wasser und Mineralwasser. Was nimmt man nun? Ich blieb bei Wasser…

Auswertung

Die Auswertung war das Spannenste: Auf Basis der Metabolic-Balance-Methode wurden vier Kategorien ausgewertet: Energie, Protein, Fett und Kohlenhydrate:

Allerdings gibt es auch hier wieder Fragen: Angeblich soll ich einen täglichen Energiebedarf von rund 2200 Kalorien haben. Das erscheint mir extrem hoch. Natürlich hatte ich auch an den Einstellungen in der Skala gespielt, doch ich bin nicht unter 2000 Kalorien pro Tag gekommen. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wir Ihr außerdem seht, liege ich da weit drunter, halte jedoch mein Gewicht. Da ich aber keine Ernährungsexpertin bin, werde ich diesen Punkt im Studio anbringen. Vielleicht können die es mir erklären.

Toll finde ich, dass auch hier auf Obst-, Gemüse- und Getränkebilanz eingegangen wird. Daran habe ich für mich erkannt, dass ich alles richtig mache.

Fazit

Es war in jedem Fall mal interessant zu sehen, wo man in seiner Ernährungsweise steht. Schließlich so kann sich jeder, der z.B. abnehmen und/oder sich “nur” gesund ernähren möchte, relativ leicht ein Bild davon machen, was er essen und trinken kann um seine Ziele zu erreichen. In wieweit die Ergebnisse jedoch in Kombination mit sportlichen Zielen genutzt werden können, muss ich abwarten. Am Montag habe ich ein Gespräch im Studio dazu und dann werden wir sehen, was ich für mich mitnehmen kann.

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